Space-View Filmguide: Prom Night

Prom Night

Fakten

Originaltitel: Prom Night
USA, 2008
Kinostart: 05.06.2008 (FSK: unbekannt)

Genre

Horror

Kurzübersicht

Für die junge Donna bedeutet diese Nacht alles. Der Abschlussball ihrer Highschool stellt für sie den Abschluss einer traumatischen Episode aus ihrer Vergangenheit dar und soll einen Start in eine neue, bessere Zukunft einläuten. Doch die Party wird von den Geistern ihrer Vergangenheit gestört – und plötzlich finden sich Donna und ihre Freunde in einem Kampf auf Leben und Tod wieder.

Review

Haben wir solche Schulveranstaltungen nicht alle gehasst? Plötzlich ist jedes Detail überwichtig, zählt die soziale Hackordnung mehr als alles andere und kommt es nur darauf an, auf Teufel komm raus den perfekten Abend zu erleben. Oder doch zumindest einen schöneren als die uncoolen Mitschüler. Denn man ist ja immerhin wer.
Normale Menschen freuen sich da sicherlich, wenn der ein oder andere Axtmörder (wegen der Hackordnung, nicht wahr) auf der Party erscheint und eine direktere Form der Pädagogik praktiziert: Wer nicht pariert, verliert. Die Folge: Kreischende Teenies werden auf ihrem Abschlussball von einer alten Schuld eingeholt und nach und nach niedergemetzelt – „Prom Night“ war gut, ist gut und wird es sicherlich auch in der Neufassung sein. Immerhin: Haben wir solche Schulveranstaltungen nicht alle gehasst?

geschrieben von: Christian Lukas

Wissenswertes

Es kommt nicht darauf an, mit wem man zum Ball geht, sondern nur darauf, wer einen nach Hause bringt … Paul Lynchs „Prom Night“ von 1980 mit Jamie Lee Curtis und Leslie Nielsen (ja, tatsächlich) ist ein Klassiker des Slasher-Genres und bis heute unvergessen. Das Remake bedient sich seines Namens und der Atmosphäre, geht aber auch eigene Wege, wie Hauptdarstellerin Snow bereits in Interviews verriet. Regisseur McCormick arbeitet bereits an der nächsten Neuauflage eines Genre-Klassikers: 2008 kommt „The Stepfather“ auf uns zu, die Adaption von Joseph Rubens' blutiger Charakterstudie eines Psychologen auf der Suche nach der perfekten Familie. Ob Rubens' damaliger Hauptdarsteller Terry O’Quinn (John Locke aus „Lost“) auch fürs Remake zur Verfügung steht, darf bezweifelt werden.

Hauptdarsteller

  • Donna Brittany Snow
  • Crissy Brianne Davis
  • Michael Kelly Blatz
  • Rick Leland Kellan Lutz
  • Lisa Hines Dana Davis

Film-Crew

  • Regie Nelson McCormick
  • Drehbuch Stephen Susco
  • Drehbuch Ernesto Foronda
  • Drehbuch J. S. Cardone