
Originaltitel: Roswell
USA, 1994
Kinostart: unbekannt (FSK: 6)
ca. 87 Min.
Science Fiction, Thriller
Der Absturz eines fremden Flugobjekts in der Nähe der Kleinstadt Roswell in New Mexico ruft die Armee auf den Plan. Major Jesse Marcel (Kyle MacLachlan) ist sich sicher: Was immer in Roswell abgestürzt ist stammt nicht von dieser Welt. Die Sensation ist perfekt: Doch Marcel wird aufgefordert, seine Entdeckung zu verleugnen. Ein Wetterballon, teilen Stellen offiziell mit, sei in New Mexico abgestürzt. 30 Jahre später bricht Marcel sein Schweigen.
Roswell, die Area 51 – sie sind Mythen der Gegenwart. Was ereignete sich 1947 in der Wüste? Warum hat die amerikanische Regierung die Vorfälle vertuscht? Alle zehn Jahre tritt die US-Regierung an die Öffentlichkeit und bietet eine neue Erklärung für die Ereignisse von Roswell an. Mal war es ein abgestürzter Wetterballon, der den Ufo-Mythos heraufbeschwor, mal ein geheimes Flugzeug, mal ein misslungener Fallschirm-Test. „Roswell“, entstanden auf dem ersten Höhepunkt des „Akte X“-Booms, ist ein gut gemachter Thriller, der keine Antworten auf die Geschehnisse liefert, sehr wohl aber viele Fragen stellt. Überraschend ruhig in seiner Inszenierung, getragen von seinen hervorragenden Schauspielern, frei von Effekthascherei. Ein Film nicht nur für „Akte X“-Fans, auch für Freunde gut gemachter, interessanter Thriller.