
Originaltitel: Ringu 2
Japan, 1999
Kinostart: unbekannt (FSK: 16)
ca. 95 Min.
Horror
Wenn du dir ein ganz bestimmtes Videoband anschaust, klingelt am Ende dein Telefon – und eine Stimme verkündet dir, du hast noch sieben Tage zu leben! Dies ist die Handlung von „Ring“, einem japanischen Horrorfilm, der unlängst in den USA recht erfolgreich neu verfilmt wurde. Brandneu auf dem deutschen DVD-Markt ist derweil „Ring 2“ erschienen, die Fortsetzung des japanischen Kinohits. Der brüht die Geschichte von Teil 1 nicht einfach nur neu auf, sondern führt sie tatsächlich an der Stelle fort, wo Teil 1 aufgehört hat.
Und wie dies mit Fortsetzungen oft leider so ist – die Qualität des ersten Teils erreicht der zweite Teil nicht. Zwar sind die Schockeffekte des zweiten Teils weitaus gruseliger als die des ersten, nur die Handlung ist – verworren. Da tauchen plötzlich laufend Geister auf, werden Frauen von Visionen heimgesucht, verbirgt sich hinter dem Geheimnis um das Videoband ein noch schrecklicheres Mysterium. Keine Frage: Die Fortsetzung ist spannend. Nur leider nicht immer plausibel.
Ton und Bild sind natürlich von feinster Qualität, wie sich dies für einen Anolis-Titel gehört. Als Extra gibt es ein sehr schönes Interview mit Regisseur und Drehbuchautor Hideo Nakata.