
Originaltitel: Nos Miras
Spanien, Italien, 2002
Kinostart: unbekannt (FSK: 16)
ca. 104 Min.
Horror
Der Polizist Juan (Carmelo Goméz) wird beauftragt, einen bereits drei Jahre zurückliegenden Fall neu aufzurollen. Dabei handelt es sich um das spurlose Verschwinden eines Geschäftsmannes. Bei seinen Ermittlungen entdeckt Juan Unterlagen seines Vorgängers, in denen Hunderte von Menschen aufgelistet sind, die im Laufe der letzten 30 Jahre spurlos verschwunden sind. Bei der Überprüfung eines Überwachungsvideos entdeckt Juan zufällig einen dieser verschwundenen Menschen. Jedoch scheint dieser Mensch nur in einem Spiegel sichtbar zu werden. Diese Entdeckung konfrontiert Juan mit seiner Kindheit: Auch seine Schwester ist vor über 30 Jahren spurlos verschwunden.
„Sie sind unter uns“ ist ein streckenweise ungemein spannender Geisterfilm aus Spanien, der klassische Geistermärchen in ein neues Gewand steckt. Keine Burgen oder Schlösser sind Heimstätten körperloser Untoter, vielmehr tummeln sich diese in U-Bahn-Schächten oder mitten in belebten Innenstädten. Unsichtbar für Erwachsene. Außer für jene, die an sie glauben. Leider verliert die Geschichte zum Ende hin ein wenig von ihrem Esprit und weiß nicht so recht, in welche Richtung sie sich eigentlich entwickeln möchte. Düsterer Horrorfilm? Oder Familiendrama mit phantastischen Elementen?