
Originaltitel: Signs
USA, 2002
Kinostart: 12.09.2002 (FSK: 12)
ca. 106 Min.
Science Fiction
Dieser Film erzählt von Graham Hess (Mel Gibson), einem Farmer und ehemaligen Priester, der eines Tages Kornkreise in seinem Maisfeld entdeckt.
Ist dies nur ein dummer Streich – oder ein Zeichen außerirdischer Intelligenz?
M. Night Shyamalan („The Sixth Sense“) gilt als Vertreter eines ganz eigenen Inszenierungsstils, der „Neuen Langsamkeit“. Statt schnelle Schnitte und Action bevorzugt er lange Einstellungen und Charakterstudien. So auch in „Signs“.
Die vollkommen von Schockeffekten und billigen Tricks befreite Erzählweise macht den Film faszinierend, die Schauspielerleistungen sind grandios. Nur schafft es Shyamalan dieses Mal nicht, die Zuschauer über die gesamte Spielzeit zu packen! Etwa in der Mitte „hängt“ die Geschichte, „Neue Langsamkeit“ hin oder her, hier hätte eine straffere Erzählweise dem Film gut getan, denn das Interesse sinkt in dieser Phase fast auf den Null-Punkt. Das darf nicht passieren.