Originaltitel: Spartan
USA, Deutschland, 2004
Kinostart: unbekannt (FSK: 16)
ca. 102 Min.
Als der zehnjährige Michael Myers in der Nacht von Halloween zum ersten Mal mordet, sind die Bewohner der Kleinstadt Haddonfield in Illinois fassungslos. Nur zu gern möchte man diesen schrecklichen Vorfall schnell vergessen. Michael wird in eine geschlossene Anstalt gesteckt, wo Dr. Loomis jahrelang versucht, mit dem Jungen zu kommunizieren. Während sich Haddonfields Teenager Jahre später auf ein neues Halloween vorbereiten, flieht der inzwischen 25-jährige Michael aus der Anstalt. Und nun ist niemand vor dem eiskalten Maskenmörder sicher.
„Spartan“ beginnt als Kinofassung von „24“. Val Kilmer gibt den gnadenlosen Agenten, der, um seinen Auftrag zu erfüllen, über Leichen geht und ohne mit der Wimper zu zucken einen Menschen tötet, wenn er damit sein Ziel erreicht. Das Mädchen ist natürlich die Tochter des US-Präsidenten, auch wenn dies nicht einmal im Film offen gesagt wird. Die erste Hälfte von „Spartan“ ist reaktionär, kalt, menschenverachtend. Jedoch: All dies geschieht bewusst, um eine zweite Hälfte zu kreieren, deren Inhalt selbst den abgehärtetsten Politzyniker erblassen lässt. Mit einem Wort: Wouh!