
Originaltitel: Superman Returns
USA, 2006
Kinostart: 17.08.2006 (FSK: 12)
ca. 154 Min.
Science Fiction
„Obwohl du unter Menschen aufgewachsen bist, gehörst du nicht zu ihnen.
Manche von ihnen sind großartig, Kal-El. Sie bemühen sich redlich. Doch für den richtigen Weg fehlt ihnen die Erleuchtung. Dennoch sind sie in der Lage, Gutes zu tun – vor allem aus diesem Grund habe ich dich zu ihnen geschickt… meinen einzigen Sohn.“ – Jor-El
Superman stammt von einem Planeten, den es schon lange nicht mehr gibt – er ist bei Adoptiveltern auf der Kent-Farm in Kansas aufgewachsen. Der junge Kal-El erhält den Namen Clark Kent, und obwohl er unter Menschen lebt, ist er keiner von ihnen: Er hat die Fähigkeit, außergewöhnliche Dinge zu vollbringen, von denen Menschen nur träumen können. Doch um unter ihnen nicht aufzufallen, muss er ein Doppelleben führen: Vom sanftmütigen und unauffälligen Clark Kent verwandelt er sich nur dann in den „Mann aus Stahl“, wenn ihn ein Hilferuf aus der Welt erreicht.
Inzwischen sind allerdings schon fünf lange Jahre vergangen, seit Superman spurlos verschwunden ist – alle Katastrophen musste die Welt ohne seine Hilfe bewältigen. In seiner Abwesenheit ist die Kriminalitätsrate in Metropolis und anderswo angestiegen – und zwar auch ohne die Zerstörungswut eines Lex Luthor, der gerade erst aus dem Gefängnis entlassen wurde und sich vornimmt, Supermans Überlegenheit für seine eigenen finsteren Zwecke zu nutzen.
Lois Lane, Starreporterin des Daily Planet, ist Supermans große Liebe. Doch nachdem Superman ohne ein Wort verschwunden ist, hat sie ein neues Leben begonnen. Ihr Artikel „Warum die Welt auch ohne Superman auskommt“ brachte ihr sogar den Pulitzer-Preis ein. Heute hat Lois ganz andere Dinge im Kopf: Sie ist mit dem Neffen des Chefredakteurs verlobt und kümmert sich um ihren kleinen Sohn.
Lange Zeit hat Superman seine Bestimmung im Universum gesucht – jetzt kehrt er auf die Kent-Farm zurück, denn hier lebt die einzige Familie, die er als seine eigene kennt. Sein Schicksal ist mit Metropolis verbunden, und es reicht nur ein Blick in Lois’ Augen aus, um zu erkennen, dass dieser Ort mit seinen unvollkommenen, aber letztlich doch aufrichtigen Menschen, seine wahre Heimat ist.
Und weil Lex seinen Plan schon Stunden nach Supermans Rückkehr umsetzt, braucht die Welt ihren Retter dringender denn je.
Warner Bros. Pictures präsentiert „Superman Returns“ als mitreißendes neues Kapitel in der Saga eines der beliebtesten Superhelden der Welt. Regie führt Bryan Singer („X-Men 2“, „Die üblichen Verdächtigen“). Das außergewöhnliche Konzept präsentiert innovative visuelle Effekte in einer zutiefst menschlichen Geschichte: Supermans unerfüllbare Liebe, seine Suche nach einem Platz im Leben entfaltet sich vor dem gigantischen Panorama des modernen Metropolis.
Ageblich ist „Superman Returns“ der teuerste Film aller Zeiten. 270 Millionen Dollar soll er gekostet haben. Ob es stimmt? Tatsache ist: Nach ersten Katastrophenmeldungen (teuerster Film = teuerster Flop) konnte er in den USA am Ende 200 Millionen Dollar einspielen. „Superman Returns“ ist ein Film, der es den Zuschauern nicht leicht macht ihn zu mögen. Als Actionfilm ist er nur mäßig. Zwar sehen die Spezialeffekte grandios aus, aber es gibt keine Überraschungen. Als Heilsparabel ist der Film nicht uninteressant. Superman als Heiliger, der sich auf der Suche nach dem Sinn des Lebens seinen Heiligenschein vom Kopf reißt und spurlos verschwindet, das ist ein hochinteressanter Grundplot, der aber nur angerissen wird. Wie so viele Ideen, die das Potenzial des Filmes erkennen lassen, die aber nur selten auch freigelegt werden.
Bonusmaterial: + Dokumentation: Die Auferstehung von JOR-EL + Kino-Trailer + Making Of in 5 Kapiteln: Requiem to Krypton (Länge: ca. 172 Minuten) + Nicht verwendete Szenen