Originaltitel: Shutter
USA, 2008
Kinostart: 03.04.2008 (FSK: unbekannt)
ca. 85 Min.
Horror
Ein tragischer Unfall bringt ein frisch vermähltes Paar, den Fotografen Benjamin Shaw und seine Frau Jane einander noch näher, doch als Ben später seine Fotos entwickelt, entdeckt er auf ihnen mysteriöse Schatten, die vorher nicht da waren. Oder doch? Zeigt seine Kamera etwa Dinge, die das menschliche Auge nicht erkennt? Bevor die beiden dem Rätsel auf die Spur kommen können, stecken sie auch schon mitten in einem Abenteuer, das ihr Weltbild auf den Kopf stellt – und unter Umständen auch ihr Leben beendet.
Amerikanische Remakes von asiatischen Horrorfilmen … aber wir wiederholen uns. Auch „Shutter“ leidet unter dem „Wer braucht Remakes, wenn’s doch Originale gibt?“-Komplex und ist eigentlich überflüssig. Die Geschichte ist spannend und schnörkellos erzählt – und eben bekannt. Aber es ist schön, den alten „Pacey“ mal wieder in Aktion zu erleben.
Katie Holmes’ Ex-Freund, der aus der Teenie-Kultserie „Dawson’s Creek“ bekannte Joshua Jackson (alias Pacey Witter), hat in letzter Zeit eher auf den Theaterbühnen von sich reden gemacht, als auf der Leinwand. So spielte er in England an der Seite von Patrick Stewart und bemüht sich momentan um einen Einstieg am Broadway. Doch hin und wieder muss es wohl auch noch die Kamera sein. „Shutter“ ist da nicht das schlechteste Projekt, führten die Dreharbeiten doch nach Tokio. In den asiatischen Raum führt auch der Hintergrund dieser Produktion, welche auf einem thailändischen Film aus dem Jahr 2004 (Regie: Banjong Pisanthanakun, Parkpoom Wongpoom) basiert und diesen für den US-Markt adaptiert.