Originaltitel: Dr. Terrors House of Horror
Großbritannien, 1965
Kinostart: direct-to-video (FSK: 16)
ca. 98 Min.
Horror
Fünf Reisende begegnen in einem Zug Dr. Schreck (Peter Cushing). Dieser lässt die Männer mit seinen Tarot-Karten einen Blick in die Zukunft werfen. Demnach wird einer von ihnen tatsächlich Probleme mit einem Vampir bekommen, einer muss sich mit einem Voodoo-Gott herumärgern, und ein Kunstkritiker wird von der abgetrennten Hand eines ihm wenig wohl gesonnenen toten Künstlers nicht nur in seinen Träumen verfolgt.
„Die Todeskarten des Dr. Schreck“ ist Trash pur! Ein typisch britischer Horrorfilm aus den 60er Jahren, der selbst die absurdesten Ideen – wie die einer Killerpflanze, die von einem englischen Vorstadtvorgarten aus die Weltherrschaft anstrebt – gnadenlos, ohne jede Ironie, durchzieht. Gerade seine Ernsthaftigkeit aber macht diesen inzwischen 40 Jahre alten Film so charmant.
Kaum zu glauben, aber es gibt einen Audiokommentar vom Regisseur! Darüber hinaus hat der Verleiher tatsächlich in irgendeinem Archiv noch den deutschen Original-Trailer entdeckt, als Bonbon gibt es außerdem noch den italienischen Kinotrailer! Neben dem englischen Ton bekommen wir die deutsche Kinosynchronfassung zu hören – sowie eine zweite, die für die ARD entstanden ist. Warum der Film für seine TV-Ausstrahlung vor einigen Jahren neu synchronisiert wurde, ist nicht leicht nachzuvollziehen, denn rein inhaltlich betrachtet gibt es zwischen den beiden Synchronfassungen keine nennenswerten Unterschiede.