
Originaltitel: Tremors 3 - Back to Perfection
USA, 2001
Kinostart: unbekannt (FSK: 12)
ca. 104 Min.
Horror, Komödie
1990 kam ein Film mit dem eigenartigen Titel „Im Land der Raketenwürmer“ in die deutschen Kinos. Schnell fand der Film auch hier zu Lande seine Fangemeinde. Ein kleines Städtchen im Nirgendwo von Nevada wird plötzlich von riesigen Würmern angegriffen – und ausgerechnet die beiden Dorfdeppen entwickeln sich zu den Helden der Geschichte. „Im Land der Raketenwürmer“ begeisterte auf Grund seiner schönen Effekte, seiner spannenden Erzählweise – und seinem Humor. Fünf Jahre später folgte eine erste, recht gelungene Fortsetzung, die ursprünglich noch ins Kino kommen sollte, dann aber auf Video verramscht wurde, „Tremors 3“ („Tremors“ ist der Originaltitel des ersten Teils) wurde nun direkt für diesen Markt inszeniert. Die Hauptrolle spielt diesmal nicht mehr Fred Ward, sondern Michael Gross – der bereits in den ersten beiden Teilen Burt Grummer dargestellt hatte. War er dort nur eine Nebenfigur, wird er nun zum Helden, hat er sein Leben doch ganz und gar den Würmern gewidmet, die nicht nur in Nevada auftauchen. Hier sollen sie inzwischen ausgestorben sein. Bis – na ja, eben das passiert, was immer in Filmen dieser Art passiert: Sie kommen zurück.
Immerhin: Inszeniert hat den Film Brent Maddock, der bereits die ersten beiden Teile geschrieben hat – der Humor ist stimmig, die Effekte sehen gut aus. Die ironische Brillanz des ersten Filmes erreicht diese Direct-to-Videoproduktion zwar nicht, unterhaltsam aber ist der Film allemal. Man muss nur das Gehirn vorm Schauen ausschalten, um über die Löcher in der Handlung und einige doch sehr vorhersehbare Momente gnädig hinwegzusehen.