
Originaltitel: Terminator 3 - Rise of the Machines
USA,BRD, 2003
Kinostart: 31.07.2003 (FSK: 16)
ca. 109 Min.
Science Fiction
Wieder einmal kommt ein ultramoderner Roboter (Kristanna Loken) aus der Zukunft, um zu verhindern, dass John Connor (Nick Stahl) nach einem noch anstehenden Atomkrieg, in dem die Maschinen die Weltherrschaft übernehmen, den menschlichen Widerstand anführt. Da Connor nicht auffindbar ist, tötet die Maschine, die zufällig wie ein norwegisches Supermodel aussieht, dessen zukünftigen Führungsoffizier. Bis der Zufall ihn auf seine Spur bringt. Doch auch die Menschen schicken einen, wenn auch etwas altmodischen Terminator (Arnold Schwarzenegger) in die Vergangenheit, um das Schlimmste zu verhindern.
Positiv fällt auf, dass Jonathan Mostow ein klassisch ausgebildeter Regisseur ist. Ein großer Teil der Action ist echte Handarbeit, so etwas sieht man heutzutage selten. Negatives aber gibt es genug. Die ersten 75 Minuten dieses 105-Minuten-Spektakels sind eine Best-Of-Zitatensammlung aus den Teilen eins und zwei. Es gibt keine neuen Aspekte in der Geschichte, es kracht und knallt, aber aufregend ist all das nicht. War Teil eins noch ein reiner Actionfilm, erzählte Regisseur James Cameron im zweiten Teil eine Geschichte über Menschwerdung und Vertrauen, von emotionalem Gewinn und unendlichem Verlust. Von einer solchen Komplexität ist der dritte Teil weit entfernt. Erst auf der Schlussgeraden gelingt es dem Drehbuch, der Geschichte des Terminators einen neuen Aspekt zu verleihen. Es geht um die Frage, ob das Schicksal eine eigene Macht ist, der ein Mensch, auch wenn er sich noch so anstrengen mag, entkommen kann.