Originaltitel: Thunderbirds
Großbritannien, 2004
Kinostart: 23.07.2004 (FSK: 6)
ca. 94 Min.
Science Fiction
Vater Jeff Tracy (Bill Paxton), ein Milliardär, und seine Söhne sind das International Rescue Team. Steht eine Katastrophe an, dann erscheinen sie in ihren raumschiffähnlichen Fluggeräten und helfen den Menschen – uneigennützig, edel, tapfer und gut. Aber jede Familie hat ein schwarzes Schaf: Hier ist es Alan (Brady Corbet), der jüngste Spross. Eines Tages initiiert ein finsterer Schurke (Ben Kingsley) einen Notfall auf der Raumstation der Tracys. Die Tracys sind im Orbit gefangen, die Welt ist dem Schurken ausgeliefert. Der aber hat einen Tracy übersehen: Alan!
Der Film „Thunderbirds“ basiert auf der gleichnamigen Marionetten-Serie von Gerry und Silvia Anderson aus den 60er Jahren. Leider aber hat der Real-Film von „Star Trek“-Darsteller- und Regisseur Jonathan Frakes mit der Originalserie überhaupt nichts zu tun, abgesehen davon, dass die Hauptfiguren zufällig Tracy heißen. Der Titel „Thunderbirds“ dient nur als Aufhänger für ein „Spy Kids“- oder „Agent Cody Banks“-Rip-off. Hier wird der Name eines Kults geopfert, um ein Produkt zu verkaufen, das mit dem Original nicht viel zu tun hat.
„Thunderbirds“ ist in den Kinos gefloppt, wahrscheinlich, weil der Film mit dem Original nicht viel zu tun und somit viele Erwartungen enttäuscht hat. Schade, denn viele Aspekte des Films überzeugen. Sein Produktionsdesign ist wunderschön, die Spezial-Effekte sind grandios. Der Humor ist charmant, die erwachsenen Rollen des Filmes sind mit Ben Kingsley, Bill Paxton und schließlich Sophia Miles in der Rolle der umwerfenden Miss Penelope perfekt besetzt. Ein bisschen simpel ist der Film vielleicht in seinem Handlungsaufbau, dafür ist er allerdings um so rasanter inszeniert. „Thunderbirds“ ist der ideale Film für einen verregneten Sonntagnachmittag!