Originaltitel: The Touch
Honkong, 2004
Kinostart: unbekannt (FSK: 6)
Fantasy
Die Zirkusartistin Yin (Michelle Yeoh) zieht mit ihrer Familie durch die chinesische Provinz und erstaunt zusammen mit ihrem Bruder Tong (Brandon Chang) das Publikum mit verblüffenden Darbietungen. Eines Tages steht ihr früherer Freund Eric (Ben Chaplin) vor der Tür. Eric ist leider ein Edel-Dieb. Und er ist auf der Flucht vor Karl (Richard Roxburgh), einem Gangster, der ihn eigentlich engagiert hat, um ein Medaillon zu finden. Dieses Medaillon führt zu einem Schatz, der quasi Unsterblichkeit verleiht. Yin glaubt nicht an diese Geschichte, Eric aber schon – denn Yins Vater glaubte an die Legende. Und Eric hat ihrem Vater viel zu verdanken. Zusammen ziehen sie los, den Schatz zu finden.
Nachdem die letzten Fantasy-Actionfilme aus Hongkong, die in Deutschland erschienen sind, beim Betrachter vor allem das Gefühl hinterließen, Lebenszeit vergeudet zu haben, ist „The Touch“ endlich wieder ein guter Film aus der ehemaligen Kronkolonie. Dies ist vor allem ein Verdienst von Regisseur Peter Pau. Der erhielt vor einigen Jahren als Kameramann für seine exquisite Arbeit an Ang Lees „Tiger & Dragon“ den Oscar. Mit „The Touch“ beweist er einmal mehr, dass er zu Recht zu den großen Kameravirtuosen unserer Zeit zählt. „The Touch“ ist ganz einfach mit einer solch unglaublichen Eleganz gefilmt, dass man ihm einige Hänger in der Dramaturgie gerne verzeiht.