
Originaltitel: Universal Soldier - The Return
USA, 1999
Kinostart: 02.09.1999 (FSK: 18)
ca. 82 Min.
Action, Science Fiction
Ein geheimer millitärischer Komplex irgendwo in den USA: Hier arbeitet Luc Deveraux, einziger Überlebender einer Truppe von Cyborgs, genannt UniSols (als Abkürzung für "Universal Soldiers") als Berater. Er soll sein Know-how bei der Erschaffung neuer und weit effizienterer UniSols zur Verfügung stellen. Für den quasi "recycelten" Vietnam-Veteran und verwitweten Vater einer 13-jährigen Tochter ist das neue UniSol-Projekt weit mehr als nur ein Job - gefahrlose Routine im militärisch-technischen Herzen der am besten und teuersten ausgerüsteten Armee der Welt. Deveraux ist dankbar. Schließlich hat man ihn in Folge seines großartigen Einsatzes in einen lebenden Menschen zurückverwandelt. Alles gut, also? Nein, denn dann wäre dies kein Actionfilm. Es geschieht, was geschehen muss: Als der Zentralcomputer ausgeschaltet werden soll (Budgetkürzungen!), setzt sich dieser zur Wehr - und tut alles, um sein eigenes Überleben zu sichern.
Okay, die intelligenteste Geschichte erzählt der Film nicht. Aber die schlechten Kritiken, die er schlucken musste, sind nicht gerechtfertigt. Schließlich gelingt es dem Film fast über seine gesamte Laufzeit, Action und Tempo aufrecht zu erhalten. Regisseur Rogers versucht nicht einmal zu behaupten, einen intelligenten Film drehen zu wollen. Action ist angesagt, und davon gibt es mehr als genug. Die Fernseh-Fortsetzungen werden in diesem Film einfach ignoriert. Und das ist gut so. So wirken Teil 1 und 2, als seien sie aus einem Guss hergestellt worden. Trotz der Jahre, die zwischen ihnen liegen.