Originaltitel: The Irrefutable Truth about Demons
Neuseeland, 2001
Kinostart: unbekannt (FSK: 16)
ca. 90 Min.
Horror
Nachdem der Bruder des Anthropologen Dr. Harry Ballard (Karl Urban) in die Klauen einer Dämonensekte geraten und dort ums Leben gekommen ist, hat der Wissenschaftler seine Arbeit ausschließlich der Verfolgung dieser Sekten gewidmet. Er enttarnt ihre Tricks und hofft auf diese Weise, anderen Menschen das Schicksal seines Bruders ersparen zu können. Bis zu jenem Tag, an dem er entführt wird und mit eigenen Augen Dinge sieht, die nicht von dieser Welt stammen können. Zwar gelingt ihm die Flucht, doch fortan zweifelt er an seinem Verstand. War das, was er gesehen hat, real? Oder verfällt er langsam dem Wahnsinn?
„Die unwiderlegbare Wahrheit über Dämonen“ gehört zu jenen Filmen, die gut gespielt und pfiffig geschrieben sind – aber keinerlei Emotionen beim Zuschauen erzeugen. Auf der einen Seite hat man all das, was Regisseur Standring hier erzählt, schon dutzendfach gesehen, andererseits nerven dann jene Momente, in denen er sich von den Konventionen entfernt. Dies mag widersprüchlich erscheinen, aber genau dieser Zwiespalt entsteht beim Anschauen dieses Werkes. So ist „Die unwiderlegbare Wahrheit über Dämonen“ ein Film, der sich zwischen alle Stühle setzt, aber keinen Weg findet, sich als eigenständiges Werk zu definieren. Schade.