Originaltitel: The Village
USA, 2004
Kinostart: 09.09.2004 (FSK: 12)
ca. 108 Min.
Horror
Pennsilvania 1897: Das Dörfchen Covington liegt auf einer Lichtung mitten in einem finsteren Wald. In diesem leben seltsame, unfreundliche Kreaturen, mit denen die Bewohner einen Pakt geschlossen haben: Die Kreaturen lassen sie in Ruhe, als Gegenleistung haben sich die Menschen verpflichtet, nicht in die Hölzer zu gehen. Eines Tages jedoch wird einer der Dorfbewohner schwer verletzt. Und ein wirksames Medikament gibt es nur in der nächsten Stadt. Die blinde Kitty (Bryce Dallas Howard) soll nun den Wald durchqueren.
Entweder man mag „The Village – Das Dorf“, oder man mag den Film nicht. Vor allem das vorhersehbare Ende hat viele Kinogänger enttäuscht. Zu Recht? Nicht unbedingt. Shyamalan hat mit „The Village“ an sich eine intelligente Parabel auf den amerikanischen Isolationismus der Gegenwart erschaffen. Eine Parabel auf ein Amerika, das sich, des eigenen Schutzes wegen, von der Welt abschottet. Dabei ist er keinesfalls plump vorgegangen, denn seine Hauptfiguren wollen für jene, die sie von der Welt abschotten, letztendlich nur das Beste. Doch genau das erreichen sie auf diesem Weg nicht. Spannend ist, was Shyamalan komponiert hat, auf jeden Fall.