Space-View Filmguide: Wing Commander

Wing Commander

Wing Commander

Fakten

Originaltitel: Wing Commander
USA, GB, Luxemburg, 1999
Kinostart: 23.12.1999 (FSK: 12)
ca. 100 Min.

Genre

Action, Science Fiction

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Review

Gibt es eigentlich wirklich erfolgreiche Videospielverfilmungen? „Mortal Kombat“ konnte im Kino bestehen, eine TV-Serie, die auf dem Film basiert, hat sich relativ gut im Fernsehen behaupten können. Doch damit ist dieses Spiel eine Ausnahme. Der Beweis dafür dürfte „Wing Commander“ sein. Der Film ist wie das Spiel: Man geht von Level zu Level. Um eines klarzustellen: Im Rahmen eines Spieles ist dies vollkommen legitim und meist der sinnvollste Weg, die Geschichte aufzubauen. In einem Spielfilm ist dies jedoch nicht der Fall: „Wing Commander“ beginnt mit der Ankunft der neuen Piloten an Bord eines Raumschiffes, es folgt eine Schlacht, etwas Handlung, eine Schlacht, eine noch größere Schlacht und schließlich das Ende. Dabei baut jedes Kapitel des Filmes exakt auf dem jeweils vorangegangenen Kapitel auf. Es gibt zwar eine Rahmenhandlung – die Menschheit führt einen Krieg gegen die außerirdische Rasse der Kilrathi – die „innere“ Handlung des Filmes aber basiert auf einem reinen Aktions-Reaktions-Muster, in dem eine Handlung die nächste auslösen mag, ohne dadurch Spannung zu erzeugen. In dessen Mittelpunkt steht der junge Pilot Christopher Blair (Freddie Prinze Jr.), der als Sohn einer Pilgerin in der Gesellschaft der Piloten keinen guten Ruf besitzt. Die Pilger waren einst religiöse Fanatiker, die, ohne irgendwelche Regeln zu beachten, ins Weltall aufbrachen und dabei wenig Gutes erschaffen haben. Obwohl auf diesem Hintergrund versucht wird, eine Geschichte aufzubauen, scheitert Regisseur Roberts, da er leider überhaupt keine Verbindung zu seinen Figuren findet und diese in seinen Kulissen, mehr oder minder, kopflos agieren lässt. Selbst die Spezialeffekte scheitern! Die reinen Effektsequenzen mögen gelungen sein, sobald aber Menschen in den Effekten zu sehen sind, erreicht die SFX nicht einmal mehr das Niveau einer TV-Serie wie „Buck Rogers“: Und die ist aus dem Jahre 1979!

Bewertung: 0 Sterne

geschrieben von: Christian Lukas

Hauptdarsteller

  • James Taggart Tchéky Karyo
  • Paul Gerald Jürgen Prochnow
  • Jason Sansky David Suchet
  • Geoffrey Tolwyn David Warner
  • Forbes Ginny Holder
  • Christopher Blair Freddie Prinze Jr.
  • Devereaux Saffron Burrows
  • Todd Marshall Matthew Lillard

Film-Crew

  • Regie Chris Roberts
  • Drehbuch Chris Roberts
  • Drehbuch Kevin Droney
  • Musik David Arnold
  • Kamera Thierry Arbogast