Originaltitel: Broken Sword: The Angel Of Death
Entwickler: Revolution Software
Publisher: THQ
USK: 12 Jahre
Veröffentlichung: 15.09.2006
Plattform: PC / Windows
Auch im vierten Teil der Baphomets-Serie schlüpft der Spieler in die Haut von George Stobbart.
Dieses Mal geht es um ein geheimnisvolles, uraltes Manuskript, das Hinweise zu einer mächtigen, in Vergessenheit geratenen mystischen Waffe enthält, welche die Ägypter als „Engel des Todes“ bezeichneten. Die Entstehung des Manuskriptes reicht weit in die Vergangenheit zurück. Glaubt man den dort gemachten Angaben, war Moses nicht nur ein einfacher Hirtenjunge, sondern ein Gelehrter, der den Geheimnissen der Alchemie auf den Grund zu kommen versuchte. Es gelang ihm, eine mächtige Waffe zu entwickeln und gegen die Ägypter einzusetzen.
George Stobbart muss sich mit seinen Untersuchungen beeilen und sehr vorsichtig sein, da er nicht der Einzige ist, der dem Geheimnis um die „Engel des Todes“-Waffe auf den Grund zu kommen versucht.
„Baphomets Fluch 4“ spielt in einer 3D-Umgebung, durch die man die Spielfigur mittels Mausklicks oder Tastatureingabe (Pfeiltasten) steuert. Die Umgebung, obwohl etwas polyphonarm, überzeugt durch eine stimmungsvolle Lichtchoreographie, hochaufgelöste Texturen und Glanz- und Spiegeleffekte auf allen möglichen Oberflächen. Die Spielcharaktere agieren dagegen oft steif und ungelenk. Auch die Spielaufgaben überzeugen nur bedingt. Vom humorvollen „Du-musst-zwei-Mal-um-die-Ecke-denken“-Rätseln bis hin zu ärgerlichen Suchorgien, um einen, nur wenige Pixel großen, Gegenstand zu entdecken, findet sich in „Baphomets Fluch 4“ alles an Spielaufgaben wieder.