Entwickler: Ascaron Software
Publisher: Ubisoft
USK: 12 Jahre
Veröffentlichung: 18.05.2006
Plattform: PC / Windows
In „Darkstar One“ schlüpft der Spieler in die Rolle des verwegenen Kampfpiloten Kayron, auf den ein riesiges Universum mit über 300 Sternensystemen wartet, seiner Geheimnisse beraubt zu werden. Das erschlossene Weltall ist jedoch selbst für erfahrene Piloten ein gefährlicher Ort. Eine Handvoll Gruppierungen ringt um die Vorherrschaft in den verschiedenen Sektoren und versucht diese durch wirtschaftliche und politische Einflussnahme auszubauen. Die größte Bedrohung geht dabei von den verschlagenen und zwielichtigen Thul aus. Die Thul sind ein Volk terranischen Ursprungs, das durch seine radikalen gentechnischen Experimente einen schlechten Ruf unter den Völkern der Galaktischen Union genießt.
Zu Spielbeginn gelangt Kayron in den Besitz des Prototypen eines mächtigen Kampfjägers. Es ist das Schiff seines verstorbenen Vaters, der bei einem Angriff der Thul sein Leben verlor. Kayron erfährt, dass sein Vater nur durch eine hinterhältige Manipulation der Schiffssysteme sein Leben lassen musste. Er bekommt den Namen des vermeintlichen Saboteurs zugetragen und macht sich sofort auf die Suche nach dem gefährlichen Widersacher.
Neben der eigentlichen Hauptgeschichte kann der Spieler zu jeder Zeit in eine Art freies Spiel wechseln. Hier stehen ihm eine Vielzahl an Möglichkeiten offen, um an finanzielle Mittel zu gelangen, welche es ihm ermöglichen, die Darkstar One aufzurüsten. Er kann sich beispielsweise als Händler und Piratenjäger betätigen oder sich für den Geleitschutz größerer Frachter anheuern lassen. Selbstverständlich steht es ihm auch frei, selbst zum Gesetzlosen zu werden.
Zu den üblichen Ausbaustufen der Darkstar One gesellt sich ein Upgrade-System mit Alien-Artefakten, die im gesamten Spieluniversum versteckt sind. Diese Artefakte rüsten das Schiff mit effizienten Spezialfunktionen, wie einem leistungsstarken Megaschild oder einer temporären Waffenverstärkung, aus.
Das Reisen zwischen den verschiedenen Sonnensystemen geschieht mit Hilfe von Überraumsprüngen, deren Reichweite im Laufe des Spiels nach und nach erweitert wird.
Auch auf grafischer Seite ist „Darkstar One“ kein Leichtgewicht. Ob Planeten, Monde, Asteroiden oder Raumstationen, alle Objekte bestehen aus komplexen und hochaufgelöst texturierten 3D-Modellen. Die Weltraumhintergründe, aus vielfarbigen kosmischen Nebeln, bieten ein atemberaubendes Panorama für actiongeladene Weltraumkämpfe. Die hervorragende Spielgrafik reicht jedoch nicht ganz an die der Referenz-PC-Space Opera „X3“ heran.
Ganz in der Tradition so erfolgreicher Spieleklassiker wie „Privateer“ (1993) oder „Freelancer“ (2003) erlebt der Spieler in „Darkstar One“ ein aufregendes und abwechslungsreiches Weltraumabenteuer mit einer spannenden Hintergrundgeschichte, prachtvoll inszenierten Zwischensequenzen und einer atemberaubenden Spielgrafik.
Spielbewertung | |||||||||
| |||||||||