Space-View Gameguide: Star Wolves 2

Star Wolves 2

Fakten

Entwickler: 1C (RU)
Publisher: Frogster Interactive
USK: 12 Jahre
Veröffentlichung: 31.08.2006
Plattform: Gamecube

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Review

Ähnlich wie sein direkter Vorläufer verknüpft „Star Wolves 2“ Spielelemente der Genres Rollenspiel, Weltraumsimulation und Strategie zu einer anspruchsvollen Space Opera. Die Steuerung orientiert sich dabei an dem Klassiker unter den 3D-Weltraum-Strategiespielen, „Homeworld“. Statt direkt hinter dem virtuellen Cockpit diverser Raumschiffe und Kampfjäger zu sitzen und diese durchs Weltall zu steuern, kommandiert der Spieler die verschiedenen Einheiten innerhalb frei scalier- und scrollbarer 3D-Schauplätze. Mittels weniger Mausklicks definiert man 3D-Zielkoordinaten mit der entsprechenden Handlungsanweisung. Als Basis dient eine Art Mutterschiff, das man mit dem durch erfolgreich abgeschlossene Aufträge erworbenen Vermögen Schritt für Schritt aufrüsten kann. Die eigentliche Besonderheit von „Star Wolves 2“ ist dabei, dass sich hinter den zu steuernden Einheiten keine gesichtslosen Piloten verbergen, sondern Spielfiguren, die sich – ähnlich wie in einem Rollenspiel – ganz nach den Vorlieben des Spielers weiterentwickeln.
Die Hintergrundgeschichte von „Star Wolves“ spielt weit im 22. Jahrhundert. Drei mächtige Megakonzerne kontrollieren den besiedelten Weltraum und bestimmen Handel und Wirtschaft. Doch nicht nur die Großkonzerne ringen um Machtbereiche, auch die immer aggressiver agierenden Piratengruppierungen versuchen ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Um der Piratenübergriffe Herr zu werden, kann sich der Spieler als Anführer einer Gruppe von Kopfgeldjägern von einem der Konzerne anheuern lassen und den Freibeutern für gutes Geld das Leben schwermachen. Bis zu sechs Kopfgeldjäger lassen sich in einem Team zusammenfassen, um selbst schwierige Missionen zu meistern.
Auf grafischer Seite bekommt der Spieler farbenfrohe Weltraumszenarien präsentiert, durch die er detailliert gestaltete Raumschiffe und Formationen von Raumjägern steuern kann. Bildschimfüllende Explosionen und realistische Licht- und Glanzeffekte sorgen für ein lebendiges Spieluniversum.
Größte Einstiegsbremse ist die etwas zu umständlich zu handhabende Steuerung. Diese verlangt einige Einarbeitungszeit vom Spieler. Ist diese Hürde jedoch genommen, steht einem spannenden und nichtlinearen Weltraumabenteuer nichts mehr im Weg.

geschrieben von: Gerd Frey

Spielbewertung

Grafik: 90 90%
Gameplay: 80 80%
Gesamt: 85 85%