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Miramax Films schließt seine Tore

Das Independent Filmstudio Miramax, welches sich seit 1993 im Besitz von Disney befindet, schloss gestern Donnerstag, den 28.1., nach 31 Jahren seine Pforten. 80 Menschen werden dadurch ihren Job verlieren.

Die sechs Filme, die noch auf ihren Verleih warten (daruner 'Last Night', 'The Debt' und 'The Tempest') liegen nun auf Eis und warten auf eine spätere, vermutlich kleinere Veröffentlichung.

Das Studio wurde vor 31 Jahren von Harvey and Bob Weinstein gegründet, die es 1993 an Disney verkauften und 2005 das Studio verließen und The Weinstein Company gründeten.

Miramax war vor allem für Filme bekannt, die menschliche Geschichten in den Vordergrund stellten und auch in der Popkultur ihre Spuren hinterließen. Dazu zählen Filme wie 'Mein linker Fuß', 'Reservoir Dogs', 'Pulp Fiction', 'Clerks', 'Der englische Patient', 'The Crying Game', 'Shakespeare in Love', 'Der talentierte Mr. Ripley', 'Tsotsi', 'Kill Bill', 'Jackie Brown' und viele weitere unzählige Filme, die ihren Platz in der Filmgeschichte sicher haben.

Die Weinsteins versuchten ihren Namen der alten Firma zurückzukaufen, ohne jedoch eine Reaktion von Disney zu erhalten. Bob Iger, Disneys CEO, ließ aber wissen, dass er Miramax für 1,5 Milliarden Dollar sofort verkaufen würde. Zu viel Geld für ein angeschlagenes Studio. Und so verabschiedet sich ein weiteres Independet Arthouse Studio von der Filmbranche.


Quelle: The Wrap|

Geschrieben am: 29.01.2010 um 08:48 Uhr





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