Nach dem Kampf um die Rechte , gerät Guilmeros "Herr der Ringe"-Prequel "Der Kleine Hobbit" wieder in Gefahr, da Finanzgeber MGM kurz vor der Insolvenz steht. Bis neue Gelder aufgetrieben oder gar ein neuer Geldgeber gefunden wird, kann mit dem Projekt nicht weitergemacht werden.
Laut Deadline Hollywood Daily hat der ehemalige MGM-Geschäftsführer und "Hobbit"-Produzent Harry Sloan, der im August seinen Stuhl räumen musste, unglaubliche 3,7 Milliarden Dollar an Schulden hinterlassen. Eine Insolvenz droht.
Um die Firma und die Verfilmung des "Hobbits" zu retten, gab es in den letzten Tagen Telefonkonferenzen zwischen MGM und Gläubigern, in denen es um Zeitaufschübe, was die Rückzahlungen betrifft, und um neue Finanzspritzen ging.
Man benötige kurzfristig 20 Millionen Dollar um die Firma zu retten und dann noch einmal 150 Millionen Dollar um laufende Projekte zu beenden und um endlich mit der Produktion vom "Hobbit" anfangen zu können. Sloan hatte in jüngster Zeit bereits ähnliche Gespräche geführt - ohne Erfolg.
Warner Bros. bzw. New Line und MGMwollten sich ursprünglich die Finanzierung der beiden "Hobbit"-Filme teilen. Zum jetzigen Zeitpunkt sieht es aber nicht so aus, als ob MGM dies möglich wäre, womit die "Hobbit"-Rechte verloren gehen könnten und Warner entweder alleine die Produktion der zwei Filme übernimmt oder sich einen anderen, finanzkräftigeren Partner sucht.
Ein noch größeres Problem für MGM stellt die Finanzierung des 23. BOND-Filmes dar. Wenn dies nicht gelingen sollten, wäre die Firma vermutlich gar nicht mehr zu retten.