Regisseur Matthew Vaugh arbeitet derzeit in London an der Verwirklichung von "X-Men: First Class", wo er ein Interview gab. Er erzählte Hero Complex, dass sie sich gezwungen sahen, das Drehbuch umzuschreiben, nachdem sie Christopher Nolans SF-Thriller "Inception" gesehen haben.
"Ich habe 'Inception' gesehen, der mir wahnsinnig gut gefallen hat", erklärte Vaughn. "Aber mir rutschte das Herz in die Hose, als ich feststellen musste, dass ich ein paar unserer Ideen bereits hier auf der Leinwand verwirklicht fand. So hatten wir die Wahl entweder alles so zu lassen und wie eine Kopie zu wirken, oder es zu ändern. Deshalb haben wir 12 komplette Drehbuchseiten aus dem Skript und Storyboard herausgerissen." Er fügte hinzu, dass es eine Traumsequenz gegeben habe, in der Charles Xavier mit anderen Mutanten kämpfte und in dem sich die physikalischen Gesetzmäßigkeiten verbogen hätte.
Gegenüber IGN verriet Vaughn, dass J. J. Abrams "Star Trek" sein Vorbild für das Reboot des "X-Men"-Franchise sei.
"Natürlich konnte Abrams nicht jeden damit glücklich machen, aber dennoch hat er verdammt gute Arbeit geleistet", erklärte Vaughn. "Er schaffte eine fantastische und aufregende Neuerfindung dieser Welt mit diesen tollen Charakteren. Und ich glaube, es wird einige Ähnlichkeiten bei 'X-Men: First Class' geben. Außerdem bringen wir einige wirklich coole Dinge in unserem Film, die es so noch nicht zuvor gegeben hat."
Die Dreharbeiten zu "X-Men: First Class", der die Geschichte von Charles Xavier und Erik Lensherr erzählt, bevor sie zu Professor X und Magneto werden, sollen gegen Ende des Monats beginnen.
Mit dabei sind James McAvoy, Michael Fassbender, Alice Eve, Kevin Bacon, Nicholas Hoult, Jennifer Lawrence, Caleb Landry Jones, Lucas Till und Edi Gathegi.
Geplanter Kinostart ist der 3. Juni 2011.