Space-View News: UPDATE: Jackson antwortet der Union 7 Unions rät Mitglieder von HOBBIT ab

UPDATE: Jackson antwortet der Union

7 Unions rät Mitglieder von HOBBIT ab

Neue Aufregung im Auenland: Die Gewerkschaft 7 Unios rät ihren Mitglieder davon ab, bei den "Hobbit"-Filmen, die in Neuseeland entstehen sollen, mitzuarbeiten. Sie erklären, dass die Produzenten der beiden Filme sich geweigert haben, Schauspieler zu engagieren, die durch einen Vertrag über allgemeine Arbeitsbedingungen der Gewerkschaft geschützt sind.

7 Unions, die damit rechnen, das in Kürze ein neuer Schauspieler-Aufruf gestartet wird, fügt auch hinzu, dass diese Probleme gelöst werden können. Wer also auch immer einen Casting-Aufruf erhält, soll sich zunächst an die Gewerkschaft wenden, damit sie mit einem Minimum-Lohn, gerechten Arbeitsbedingungen und anderen Sicherheiten rechnen können.

Im Interesse des Films hoffen wir, dass neben der Finanzierung (Verhandlungen mit Spyglass laufen) auch dieses Problem gelöst wird.

UDATE: Jackson antwortet der Union:

Jackson behauptet, dass die Australien Labour Union, die MEAA die HOBBIT-Produktion benutzt, um ihre Mitgliederschaft auszuweiten und die Macht innerhalb der neuseeländischen Filmindustrie zu erweitern. Er schätze das drohende Verhalten und Erpressung nicht.
Jackson betont, dass er auch Gewerkschaftsmitglied dreier Hollywood Unions sei.
Viele Schauspieler seien in der SAG, v. a. die jungen seien oft nicht organisiert. MEAA behauptet, Jackson und Co nehmen keine Schauspieler, die zu einer Union gehören, was nicht stimmt. Die SAG-Mitglieder wurden immer respektiert sowie ihre Bedingungen.
Ein Teil des Profite fließe - entgegen der MEAA-Behauptungen - immer in die Taschen der Schauspieler, so war es schon bei HDR und King Kong. Jemand, der nicht in einer Gewerkschaft ist, erhält i. d. R. keinen Anteil. Deshalb hat Warner sich bereit erklärt ein Extra-Modell für die nicht organisierten Mitglieder zu erstellen.
Es stimmt also nicht, dass Jackson und Co ihre Mitarbeiter nicht fair und mit Respekt behandeln.
Jackson führt weitere Gründe an und schließt damit, dass er und seine Leute sich immer fair verhalten haben und es weiterhin tun werden. Hier gehe es anscheinend nur um die Vergrößerung der Macht einer neuen Gewerkschaft.

Jacksons komplette Antwort findet ihr hier .


Quelle: Coming Soon Net / geschrieben von: Kathrin Müller am 27.09.2010 um 08:02 Uhr

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