Die Schauspielerin Kirsten Dunst hat bei dem Filmfestival in Cannes die "Goldene Palme" gewonnen. Sie wurde für ihre Rolle in dem Science-Fiction-Film "Melancholia" ausgezeichnet. "Ich danke Ihnen, dass unser Film weiterhin im Wettbewerb bleiben durfte", sagte Dunst in ihrer Dankesrede.
Bei einer Pressekonferenz zum Film Melancholia hatte der Regisseur Lars von Trier mit seinen lobenden Worten über den deutschen Dikator Adolf Hitler für Empörung gesorgt. Er wurde anschließend vom Festival ausgeschlossen ( wir berichteten ).
Die Auswirkungen auf den Film "Melancholia" sind noch nicht völlig klar, aber sie könnten Medienberichten groß sein. Offenbar räumt der internationale Rechteinhaber den Verleihfirmen in einigen Regionen das Recht ein, von den bereits abgeschlossenen Verträgen zurückgetreten. Die avisierten Kinostarttermine sind also in Gefahr.
In Melancholia geht es um den Weltuntergang. Die Erde steht kurz vor der Zerstörung, weil ein großer Planet droht mit ihr zusammen zustoßen. Kirsten Dunst spielt eine Frau, die trotz der anstehenden Ereignisse ihre Hochzeit feiern will. Nach den bisherigen Plänen soll der Film im Oktober in die deutschen Kinos kommen.
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