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Fakten |
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| Seven Days - Das Tor zur Zeit |
| OT: Seven Days |
| USA, 1998 bis 2001 |
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Genre | | | .: Mystery | | .: Science Fiction | |
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| Vorstellung | |
"Sie werden jetzt in Dinge eingeweiht, die der höchsten Geheimhaltungsstufe unterliegen. Wir haben eine Maschine, mit der wir einen Menschen in die Vergangenheit schicken können. Und zwar um sieben Tage." Mit diesen Worten beginnt "Seven Days", eine der interessantesten und actiongeladensten neuen Mystery-Serien.
Serien, die sich mit Zeitreisen beschäftigen, haben oft das Manko, dass sie vergangene Epochen nur unzureichend nachstellen können, weswegen sich Produzenten gerne darauf verlegen, die Zeitreisen aus der Zukunft in unserer Gegenwart stattfinden zu lassen. Das wiederum mag zwar die kostengünstigste Art der Produktion, sicherlich aber nicht gerade die für das Publikum aufregendste sein. “Seven Days” hätte also das Zeug gehabt, in eben diese Fallen zu treten, aber bei der Serie ist etwas geschehen, mit dem man nicht gerechnet hat: Sie entwickelte sich in den USA zum Publikumserfolg und wartete das ganze Jahr über mit recht ansprechenden Geschichten auf. Dabei ist “Seven Days” eine Serie, die nicht nur den harten Kern der Science-Fiction-Fans anspricht, sondern genauso wie “Akte X” ein breites Publikum unterhält. Der phantastische Aspekt tritt in den meisten Episoden in den Hintergrund, da die Zeitreisen in die Vergangenheit ja nur um sieben Tage stattfinden. Zwar wartet die Serie auch immer wieder mal mit weiteren, echten SF-Elementen wie einem Doppelgänger oder einem Besucher aus der fernen Zukunft auf, aber im Großen und Ganzen versteht sie sich als actionreiche Abenteuershow, deren hoher Produktionsstandard so manchem Film zur Ehre gereichen würde.
Das Projekt “Zeitsprung” geht – so die Hintergrundgeschichte – auf den UFO-Absturz in Roswell zurück, da in dem Wrack ein Element gefunden wurde, das Zeitreisen überhaupt erst möglich macht, wobei diese aber das Limit der sieben Tage haben. Als das Projekt eingeweiht wird, findet man in Frank Parker, einem hochintelligenten Draufgänger, der Autoritäten nicht ganz ernst gegenübersteht, den idealen Mann, der künftig immer dann in die Zeitkapsel steigen soll, wenn es die Belange der nationalen Sicherheit rechtfertigen. Das restliche Team des Projekts besteht aus Bradley Talmadge, dem Leiter des Projekts, Dr. Isaac Mentnor, der sich über die geschichtlichen und moralischen Auswirkungen Gedanken macht, Commander Donovan, einem alten Freund von Parker, der als Ersatzpilot fungiert, Olga Vukavitch, einer Russin, die nach dem Ende des Kalten Krieges für das Projekt rekrutiert wurde, Dr. John Ballard, der für die Erbauung der Zeitkapsel verantwortlich ist und Nathan Ramsey, seines Zeichens Sicherheitschef der Anlage, der nicht müde wird, zu betonen, dass Parker der falsche Mann für den Job ist.
Die Serie besticht jedoch nicht nur durch ihre hochwertige Machart, sondern gerade auch durch die sympathischen Charaktere, wobei die Beziehung zwischen Parker und Olga wie in besten “Das Model und der Schnüffler”-Zeiten hängen gelassen wird. Das baut eine gewisse Spannung zwischen beiden auf und sorgt auch dafür, dass die Zuschauer wissen wollen, ob sich die beiden nun endlich kriegen oder nicht. Und wenn sie es doch tun, wird es nach dem nächsten Zeitsprung noch immer so sein?
Die Idee zu “Seven Days” stammt nicht von Crowe. Tatsächlich kam man auf ihn mit der Idee einer Zeitreise, die gerade einmal sieben Tage in die Vergangenheit gehen sollte, zu, und er begann, daraus ein Konzept zu entwickeln. Das fertige Konzept wurde dann NBC angeboten, die daran jedoch kein Interesse bekundeten, was wohl mit dem kurz zuvor stattgefundenem Flop von “Timecop” auf ABC zu tun hatte. Das Paramount Network UPN ließ sich die Gelegenheit jedoch nicht entgehen und griff zu, wodurch sie einen weiteren Erfolg im Programm hatten. “Seven Days” entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einer Erfolgsserie, die dem profilschwachen UPN gerade recht kam. Dass sich die Serie trotz oder gerade wegen ihrer Prämisse so manch logischer Ungereimtheit stellen muss beziehungsweise dies nicht tut, ist natürlich klar. Immer dann, wenn Zeitreisen oder parallele Welten ins Spiel kommen, darf die Logik Feste feiern. Am offensichtlichsten ist natürlich die Frage, warum Parker nicht zweimal existiert, wenn er in die Vergangenheit reist, da er dort eigentlich schon vorhanden sein müsste. Oder verschwindet der vergangene Parker, wenn der zukünftige in der dann stattfindenden Gegenwart auftaucht? Ein Paradox, dessen sich auch Crowe und sein Team bewusst waren. Da man jedoch keine Lösung parat hatte, entschied man sich einfach, das Ganze nicht allzu ernst zu nehmen und unter den Tisch fallenzulassen. Diese Ungereimtheit – und so manch andere – sind jedoch innerhalb von “Seven Days” letztlich unwichtig, da dies eine Serie ist, die den Zuschauer nicht mit großen Epen, die über Jahre hinweg erzählt werden, in den Bann ziehen will, sondern hauptsächlich versucht, Unterhaltung mit einem Schuss Action und Humor zu präsentieren. Und das gelingt “Seven Days” immer wieder erstaunlich gut. Dass Crowe dabei die Möglichkeit in petto hat, die Welt ein ums andere Mal zu zerstören, nur um sie später wieder zu retten, tut dem natürlich keinen Abbruch, sondern sorgt für dramatische Momente, wie man sie eher selten zu sehen bekommt. | | geschrieben von: Peter Osteried | |
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| Autogrammadressen Seven Days - Das Tor zur Zeit | |
Jonathan LaPaglia
1505 10th Street,
Santa Monica, CA 90404, USA
Justina Vail
651 N. Kilkea Dr.,
Los Angeles, CA 90048-2213, USA | |
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