Adam, der vierte Außerirdische, der 1947 in Roswell bei dem UFO-Absturz geborgen wurde, erwacht nach mehr als 50-jährigem Schlaf wieder zum Leben. Mit einer Rettungskapsel fliegt er zu einem Atomkraftwerk, welches schließlich explodiert. Es wird ein Zeitsprung vorgenommen, nachdem Parker, Olga und Ballard von Adam dazu gebracht werden, ihm zu helfen. Er will nur nach Hause, aber als ihm die Flucht gelungen ist, steuert er wieder das Atomkraftwerk an. Derweil hat Mentnor herausgefunden, dass die Besatzung des Schiffes tatsächlich Sträflinge waren. Offensichtlich will Adam sich für die Jahrzehnte der Gefangenschaft rächen. Um den Tod Tausender zu verhindern, ist Frank bereit, alles zu opfern.
Es ist richtig erfrischend, einmal ein Staffel-Finale zu sehen, das nicht mit einem Cliffhanger endet, sondern seine Geschichte abschließt. So etwas gibt es im phantastischen Fernsehen schon fast nicht mehr. Die Geschichte ist erstklassig. Wieder einmal führt das Drehbuch den Zuschauer an der Nase herum. Erst werden gütige Aliens gezeigt, aber dann wird klar, dass man es mit skrupellosen Verbrechern zu tun hat. Gegen Ende dann, als Mentnor eine Nachricht der Außerirdischen erhält, zeigt sich, dass diese tatsächlich sehr gütig sind, auf einen weiteren Kontakt jedoch auf lange Sicht verzichten wollen. Obwohl „Seven Days“ auf einen Roten Faden bei den einzelnen Episoden verzichtet und sich somit kein großer Handlungsbogen ergibt, wäre es doch schön, wenn die Außerirdischen irgendwann wieder einmal eingesetzt würden. Sie einfach links liegen zu lassen, wäre viel zu schade.