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Fakten |
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| Roswell |
| OT: Roswell |
| USA, 1999 bis 2002 |
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| Inhalt | | Als Liz Parker im Crashdown, einem Lokal in Roswell, das ihren Eltern gehört, niedergeschossen wird, eilt Max Evans, ein anderer Schüler, zu ihr und heilt sie, indem er ihr die Hand auf die Wunde legt. Wenig später, als Liz mit Max spricht, erfährt sie von ihm, dass er nicht von dieser Welt ist. Vielmehr stammen er, seine Schwester Isabel und sein Freund Michael von den Aliens ab, die 1947 in Roswell abstürzten.
Die drei, die von Anfang an menschliche Gestalt hatten, befanden sich in Inkubatoren, aus denen sie vor ca. 16 Jahren entschlüpften. Damals, als die Kinder gefunden wurden, adoptierten die Evans Max und Isabel, während Michael, der sich etwas abseits von ihnen gehalten hatte, ein weit weniger erfreuliches Schicksal traf: Er kam zu einem Pflegevater, der nur auf das Geld aus war.
Die drei Aliens inmitten Roswell haben bisher niemandem von ihrer Existenz erzählt, aber da Max in Liz mehr als nur eine andere Schülerin sieht, musste er alles riskieren, um ihr Leben zu retten. Nun teilt Liz das Geheimnis mit ihren drei neuen Freunden und weiht auch bald ihre beste Freundin Maria ein, da sie jemanden braucht, mit dem sie reden kann. Dagegen fühlt sich Alex, der beste Freund von Liz und Maria, ausgeschlossen, da sie ihm gegenüber das Geheimnis von Max, Isabel und Michael bewahren.
Zwischen Max und Liz funkt es alsbald, ebenso wie zwischen Michael und Maria, doch das Leben, ohnehin kompliziert genug, wird noch verzwickter, da Sheriff Valenti einen Verdacht gegen Max hegt und endlich die Wahrheit herausfinden möchte ... | |
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| Vorstellung | | Nach dem Erfolg von Serien wie „Buffy“ und „Dawson’s Creek“ begann man in Amerika mit der Entwicklung weiterer Serien. Eine davon ist Roswell, die Teenager-Drama gekonnt mit Mystery verbindet. Der Plot: Die Nachkommen der 1947 in Roswell abgestürzten Außerirdischen leben als mit speziellen Kräften ausgestattete Teenager unerkannt in Roswell und gehen dort heute zur Highschool. Bei uns in Deutschland liefen die ersten Folgen der 1. Staffel der neuen SF-Serie unlängst auf Premiere World, weitere sind geplant, und nun zieht auch das Free TV nach. Sat.1 will „Roswell” im Februar 2001 ausstrahlen.
Aller Anfang ist schwer
Als Jason Katims („Willkommen im Leben“) damit begann, die Serie zu entwickeln, geschah dies ursprünglich für Fox, die an das Konzept glaubten, sich dann jedoch dem Problem gegenüber sahen, keinen geeigneten Sendeplatz für „Roswell“ finden zu können. Darum ließ man die Serie schließlich ziehen, woraufhin sie beim WB Network einen ohnehin viel passenderen Platz fand.
Dort war man vom Ergebnis sehr angetan, weswegen man an Stelle der üblichen 13 Folgen sofort eine ganze Staffel mit 22 Folgen orderte. Eine Entscheidung, die Katims und seinem Team zugute kam, da sie den Handlungsbogen des ersten Jahres dementsprechend besser planen konnten.
Als Teenager sind wir alle Aliens!
Katims war von der Idee der Serie vor allem angezogen, da er das „Romeo und Julia“-Element der Love Story so unglaublich faszinierend findet. Seiner Meinung nach ist eine Love-Story, bei der die Liebenden vor einem schier unüberwindlichen Hindernis stehen, mit am schönsten und genau das, was jeder Autor gerne einmal schreiben würde. Heutzutage erweist es sich jedoch zunehmend als schwieriger, ein Hindernis zu finden, das die Liebenden glaubwürdig auseinander hält. Die Idee eines Hindernisses, das darin begründet liegt, dass Max und Liz Mitglieder verschiedener Spezies sind, ist dagegen relativ frisch und originell – und nicht zuletzt tatsächlich sehr glaubwürdig.
Ein anderer Aspekt der Show, der Katims schwer beeindruckte, war das übergreifende Thema, das sich nach dem Autor mit folgenden Worten zusammenfassen lässt: „Als Teenager sind wir alle Aliens.“ Man denke nur daran, in welch unwirklicher Welt man als Teenager eigentlich lebt. In der High School herrscht eine Realität des Scheins und Seins vor, bei der man sich einfügen muss oder zum Außenseiter wird. Damit ist die Schulzeit für die meisten eine nicht unbedingt schöne Erfahrung, da sich jeder irgendwann mal als Außenseiter gefühlt hat. Als Außerirdischer, der ständig Angst vor der Entdeckung haben muss, ist dieses Gefühl natürlich ungleich erdrückender.
Jonathan „Nummer 1“ Frakes als Produzent
Als einer der Produzenten von „Roswell“ konnte Jonathan Frakes gewonnen werden, der SF-Fans natürlich als Commander Riker aus „Star Trek: The Next Generation“ bekannt ist. Als Produzent sieht sich Frakes zusammen mit seiner Kollegin Lisa J. Olin die ersten Drehbuchversionen an, macht dazu Anmerkungen, begutachtet den ersten Cut der einzelnen Episoden, sieht sich die Dailies (das sind die täglich fertig gestellten Szenen einer Episode) an und steigt gelegentlich auch auf den Regiestuhl.
Als Regisseur zeichnet er auch für die Episode „Das Symbol“ verantwortlich, die von vielen Fans der Serie besonders geschätzt wird. In dieser Episode, dem zweiten Teil eines Zweiteilers, erfährt Max in einem Indianerreservat ein wenig mehr über seine Herkunft, während in einer Nebenhandlung Maria und Michael ihr neckisches Spiel beginnen.
Frakes, ein Fan von Handkameras, schätzte bei dieser Episode besonders, dass er auch die Gelegenheit hatte, etwas mehr mit der Handkamera zu arbeiten, als ihm dies bei anderen Regie-Aufträgen, vornehmlich natürlich „Star Trek“, möglich war.
Abgesehen davon absolvierte Frakes auch zwei Auftritte in der Serie. In der Pilotfolge war er nur kurz als Moderator einer Convention zum Jahrestag des Absturzes zu sehen, wobei er auf eigenen Wunsch nicht einmal in den Credits erwähnt wurde. Einen sehr viel größeren Auftritt, bei dem er sich selbst spielen konnte, absolvierte er später. Wieder trat er als einer der Stargäste einer Convention auf, aber da die Rolle diesmal größer war, musste Frakes damit zurechtkommen, sich selbst zu spielen. Eine merkwürdige Erfahrung, auf diese Art die so genannte „fourth wall“ zu sprengen und die Geschichte ein wenig mehr in die Realität zu holen. Als Ansatz wählte er hier William Shatner, der zusammen mit Patrick Stewart auch erwähnt wird. Frakes darf sich nämlich beschweren, dass die Captains der Enterprise jeweils komfortable Suiten im Hotel erhalten haben, während er sich mit einem normalen Zimmer begnügen muss.
Neue Gesichter braucht das (Fernseh-)Land
Bei der Auswahl der Darsteller für die insgesamt sechs Hauptrollen der Jugendlichen achtete man darauf, unverbrauchte Gesichter zu nehmen. Allenfalls Jason Behr, der hier als Max Evans überzeugt, war dem Publikum zuvor schon ein Begriff, hatte er doch in der zweiten Staffel von „Dawson’s Creek“ die semireguläre Rolle des Aufreißers Chris Wolfe gespielt. Die Hauptrolle der Liz Parker, deren Gedanken in jeder Folge in ihr Tagebuch einfließen und damit auch dem Zuschauer näher gebracht werden, hat Shiri Appleby übernommen, die zwar schon zahlreiche Gastauftritte in Fernsehserien absolviert hat, aber bisher nicht weiter auffiel.
Majandra Delfino – ihre Familie stammt aus der venezuelanischen Hauptstadt Caracas – spielt Liz’ beste Freundin Maria und feiert damit zugleich ihren Durchbruch. Max’ Schwester Isabel wird von Katherine Heigl dargestellt, die bisher eher im Kino anzutreffen war, dort jedoch in der Hauptsache in zwar guten, aber wenig erfolgreichen Filmen wie „Chucky und seine Braut“ mitwirkte. Abgerundet wird das Sextett durch Brendan Fehr, der den dritten Alien Michael spielt und mit David Nutter, einem der Regisseure und Produzenten von „Roswell“, der bereits bei dem Film „Dich kriegen wir auch noch“ zusammenarbeitete, und Colin Hanks, der als Alex lange Zeit im Abseits steht, aber schließlich auch in das Geheimnis von Max, Isabel und Michael eingeweiht wird.
Bleibt noch William Sadler, der als Sheriff Valenti den Aliens hinterherspürt. Sadler ist im Filmgeschäft längst ein bekanntes Gesicht, auch wenn nicht jeder etwas mit seinem Namen anfangen kann. Das Besondere an seinem Charakter ist, dass er nicht einfach nur den Schurken spielt, sondern vielmehr einen von seinen Passionen getriebenen Menschen, der um jeden Preis die Wahrheit herausfinden und damit seinen Vater, der über Jahrzehnte als Alien-Spinner gescholten wurde, rehabilitieren möchte.
Schickt Tabasco!
Die erste Season wurde nicht sofort zum Erfolg. Verglichen mit den anderen jugendlichen Formaten des WB-Networks waren die Quoten eher enttäuschend, sodass über „Roswell“ das Damoklesschwert der Einstellung schwebte. Treue Fans der Serie begannen deswegen mit einer Kampagne, bei der an das WB-Network Tabasco-Flaschen geschickt wurden. Eine clevere Idee, da Max, Isabel und Michael alles, was sie essen, mit Tabasco überschütten, da sie den widersprüchlichen Geschmack von sehr scharfem und sehr süßem einfach lieben (den Fans sei ruhig empfohlen, auch einmal ein Kuchenstück mit Tabasco zu würzen).
Und die Aktion half tatsächlich, der Serie ein zweites Jahr zu verschaffen.
| | geschrieben von: Peter Osteried | |
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| Autogrammadressen Roswell | |
“Max”
Jason Behr
c/o Warner Brother's television Network
4000 Warner Blvd.
Burbank, CA 91522
“Liz”
Shiri Appleby
3500 W. Olive Ave. #1400
Burbank, CA. 91505
USA | |
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